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Der Familien-Medienplaner
Vier Wochen Bildschirmzeit im Blick: mit den Empfehlungen der Leitlinie nach Alter, vier Wochenblättern zum Eintragen und einer Ampel für das Gespräch am Wochenende.
- Wie viel Bildschirmzeit für welches Alter empfohlen ist
- Vier Wochenblätter für Videos, Games, Social Media und bildschirmfreie Zeit
- Wann Sie sich Hilfe holen sollten
Wie viel Bildschirmzeit ist für Ihr Kind gesund?
Wählen Sie das Alter Ihres Kindes. Im Planer stehen die Empfehlungen für alle Altersstufen als Tabelle.
Wie alt ist Ihr Kind?
Hier erscheint die Empfehlung für Ihr Kind.
Empfehlung für 0–3 Jahre
kein Bildschirm
Empfehlung für 3–6 Jahre
an einzelnen Tagen höchstens 30 Minuten
Immer begleiten, dazu klassische Kinderformate.
Empfehlung für 6–9 Jahre
an einzelnen Tagen höchstens 30 bis 45 Minuten
Regelmäßig begleiten, Inhalte klar und ruhig.
Empfehlung für 9–12 Jahre
höchstens 45 bis 60 Minuten am Tag
Struktur geben, mit Gesprächen und Absprachen.
Empfehlung für 12–16 Jahre
höchstens 1 bis 2 Stunden am Tag, bis spätestens 21 Uhr
Zum Schlafen kommen die Geräte raus, Social Media begleiten.
Empfehlung für 16–18 Jahre
2 Stunden als Orientierung
Überwachte Selbststeuerung, dazu regelmäßige Gespräche.
Gemeint ist alle Bildschirmzeit in der Freizeit, auch Filme und Serien. Die Zeiten stammen aus der S2k-Leitlinie „Prävention dysregulierten Bildschirmmediengebrauchs in Kindheit und Jugend“, die Sätze darunter sind meine Einordnung. Die Leitlinie ist eine Orientierung. Mein Rat: Passen Sie sie immer an Ihr Kind an.
Das steht im Planer
Acht Seiten zum Ausdrucken, für die ganze Familie und für jedes Alter.
Empfehlungen nach Alter
Die Zeiten aus der S2k-Leitlinie von 0 bis 18 Jahren, dazu meine Einordnung zu Inhalten und Begleitung.
Vier Wochenblätter
Jeden Abend eintragen: Videos und Serien, Games, Social Media und Chats, dazu das Ziel, die bildschirmfreie Zeit und ein Kreuz für jeden Tag ohne Bildschirm. Jede Woche mit einem Impuls, vom Beobachten bis zur Bilanz.
Ampel und zwei Fragen
Am Wochenende gemeinsam auswerten: Wie oft lag die Summe über dem Ziel? Was lief gut, und was ändern Sie in der nächsten Woche?
Wann Sie sich Hilfe holen sollten
Warnzeichen, die Sie ernst nehmen sollten.

Initiiert aus der Präventionspraxis
Der MediaFitPass wurde von Florian Buschmann initiiert. Seit 2021 setzt er sich im deutschsprachigen Raum für die Prävention von Mediensucht, die Förderung von Medienkompetenz und die Begleitung betroffener Familien ein.
Häufige Fragen zum Planer
Kostet der Planer etwas?
Nein. Sie geben Ihre E-Mail-Adresse an, bestätigen sie über den Link in unserer E-Mail und bekommen den Planer als PDF zum Ausdrucken.
Was passiert mit meiner E-Mail-Adresse?
Wir schicken Ihnen den Planer und danach Tipps und Angebote rund um den MediaFitPass. Abmelden können Sie sich jederzeit mit einem Klick am Ende jeder E-Mail. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Für welches Alter ist der Planer?
Für Eltern von Kindern und Jugendlichen. Die Empfehlungen reichen von 0 bis 18 Jahren, die Wochenblätter passen für jedes Alter. Bei mehreren Kindern drucken Sie die Wochenblätter für jedes Kind aus.
Ersetzt der Planer eine Beratung?
Nein. Er hilft, die Bildschirmzeit zu sehen und darüber zu sprechen. Wenn Sie sich Sorgen machen, finden Sie im Planer Warnzeichen.